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Aktuelles

Marktplatz von Dienstleistungen und Ideen

Mit dem neuen Mehrgenerationenhaus im Bürgerzentrum B3 in Hörde an der Niederhofenerstraße 52 startet der Sozialdienst katholischer Frauen Hörde e.V. ein weiteres zukunftsorientiertes Projekt, das die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil verbessern soll. „Vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels und der spezifischen Entwicklung in Hörde möchten wir damit ein Zeichen für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Generationen und Bevölkerungsgruppen in Hörde setzen und Angebotslücken schließen“, erklärt die Geschäftsführerin des SkF Hörde, Susanne Smolen. Das neue Hörder Mehrgenartionenhaus B3 gehört zum „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Über 600 Einrichtungen hatten sich im vergangenen Jahr am Auswahlverfahren zum Aktionsprogramm beteiligt, das vom SkF getragene Hörder Mehrgenerationenhaus ist eines von 450, die aufgenommen wurden und nun an den Start gehen. „Das B3 soll ein Ort sein, an dem Menschen aus allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten Raum für gemeinsame Aktivitäten haben und Unterstützung finden“, beschreibt Vanessa Kahl, die zuständige Mitarbeiterin beim SkF Horde, die Ziele. Zum aktuellen Angebot gehören zurzeit unter anderem ein Seniorenfrühstück und ein Stadtteilcafé, Gesundheits- und Sportangebote für Senioren, ein Windelcafé für Eltern und Kinder ab drei Monaten sowie eine kostenlose Versicherungs- und Rechtsberatung und nicht zuletzt regelmäßige Kulturveranstaltungen und Vorträge.

 

   
„Trio Retro“ begeisterte
Rund 50 begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten im B3 ein abwechslungsreiches Konzert des „Trio Retro“. Auf Einladung des SkF Hörde gaben die Mezzosopranistin Dana Zadarko aus Polen, Tenor Lev Mirkin aus der Ukraine und die weißrussische Pianistin Jana Fainshtein beeindruckende Beispiele ihres musikalischen Könnens. Das Programm – gleichsam ein Brückenschlag zwischen den Völkern – umfasste Volkslieder ebenso wie Opernarien oder bekannte Stücke wie „Mein kleiner grüner Kaktus“.
   

SKF beim „Equal Pay Day“
Auch in diesem Jahr hat sich der SkF Dortmund wieder an den lokalen Aktionen zum Equal Pay Day beteiligt. „Lohnfindung“ lautete das aktuelle Schwerpunktthema: In der Dortmunder Fußgängerzone informierten die Frauen aus dem Aktionsbündnis die Passanten darüber, wie groß die Lohnunterschiede in Deutschland zwischen Männern und Frauen sind: Sie liegen seit Jahren nahezu unverändert bei 23 Prozent. Damit bildet Deutschland eines der Schlusslichter in der EU in diesem Bereich. Zentrale Punkte, um die es beim aktuellen Equal Pay Day gingen, waren unter anderem die Frage danach, was die Lohnhöhe bestimmt und wer sie bestimmt sowie die Frage, was sich ändern muss, damit die Lohnlücke geschlossen wird.

 

 

Auf dem richtigen Weg

Ihre Berufswünsche haben junge Migranten auf Bildern dargestellt, die aus Anlass des Josefstages im Katholischen Centrum zu sehen sind. Der Josefstag stand in diesem Jahr unter dem Motto “Herkunft egal - Ziel klar! Jugend braucht Perspektive“ und  will auf Jugendliche aufmerksam machen, die wegen ihres Migrationshintergrundes am Übergang von der Schule in den Beruf besondere Hürden zu überwinden haben.

Dass ihr Weg in das Berufsleben nicht leicht sein wird, wissen die jungen Menschen, die ihre Wünsche und Ziele in ihren Bildern ausdrücken. Unterstützung erhalten sie vom IN VIA Jugendmigrationsdienst, der sie auf ihrem Weg begleitet und ihnen hilft, das gesteckte Ziel zu erreichen. Zurzeit absolvieren die jungen Migranten bei Inlingua einen Integrationskurs und bei IN VIA katholische Mädchensozialarbeit eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme.
In dem Kunstprojekt ging es darum, sich ein Bild von der eigenen Person und den Erwartungen an die Zukunft in Deutschland zu machen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Porträtfotos wurden mit den unterschiedlichsten Techniken bearbeitet. Zum Teil völlig neue Eindrücke entstanden auf diese Weise. “Dabei kam es weniger auf ästhetische Gesichtspunkte an, sondern es ging darum, die individuelle Lebenssituation zum Ausdruck zu bringen“, erklärt Edita Fischbuch vom IN VIA Jugendmigrationsdienst, die das Projekt leitete.
Dabei seien die Teilnehmer sehr unterschiedlich mit der Fragestellung umgegangen: “Für die jungen Menschen aus der Sprachkursgruppe, die in der Regel noch nicht sehr lange in Deutschland leben, ist die Bewältigung des Alltags in ihrer neuen Umgebung wichtiger als eine Auseinandersetzung mit mit der Vergangenheit oder Zukunft.“ Viele befänden sich noch in einer Orientierungsphase, in der sie noch nicht wüssten, wohin ihr beruflicher Weg führen könne, sagt Edita Fischbuch.
Dagegen seien die Berufsziele derjenigen, die eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme absolvierten, realistischer, erläutert Ursula Kurz vom Jugendmigrationsdienst einen Unterschied zwischen den beiden Gruppen: “Sie wissen besser einzuschätzen, welche Chancen sie haben, weil sie durch ihre Teilnahme an der Bildungsmaßnahme bereits konkrete Erfahrungen sammeln konnten.“


 

   
Onlineberatung „Mein Plan B“

IN VIA Dortmund beteiligt sich an dem Online-Beratungsportal welches der Deutsche Caritasverband in Kooperation mit IN VIA Deutschland initiiert hat. Junge Menschen , die sich im Übergang von der Schule in Ausbildung oder in Arbeit befinden, haben nun die Möglichkeit sich online Unterstützung bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu suchen. Hier finden Sie Hilfe: www.mein-planb.de

 
   
Freiwillige sind gestartet

In Dortmund haben 97 junge Menschen ihr Freiwilliges Soziales (FSJ) Jahr begonnen. Eingesetzt werden sie in Krankenhäusern, Seniorenwohnheimen, in der ambulanten und stationären Jugendhilfe sowie in der Behindertenbetreuung und Schulbetreuung. Träger des FSJ in Dortmund ist IN VIA katholische Mädchensozialarbeit. Die Dortmunder Freiwilligen wurden gemeinsam mit allen FSJlern aus dem Erzbistum beim Eröffnungstag in Paderborn begrüßt.
   

Ministerin lobt Initiative

Chahrazad Haddou (M.) ist auf dem richtigen Weg. Davon hat sich Landesministerin Dr. Angelica Schwall-Düren (r.) bei einem Besuch in der Dortmunder Bäckerei Grobe überzeugt: Dort arbeitet Haddou im Rahmen der Initiative „Jugend in Arbeit plus“ (JA plus) seit dem 1. September im Service. Unterstützt wird sie dabei von Elisabeth Hasse (l.) von der IN VIA-Beratungsstelle „Jugend und Beruf“. Für die NRW-Europaministerin Schwall-Düren ist die 24-jährige Servicekraft „ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt“. JA plus hat das Ziel, arbeitslosen Jugendlichen den Einstieg in den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit Handwerkskammer, Agentur für Arbeit und Jobcenter kümmern sich die IN VIA-Beraterinnen im Vorfeld darum, sogenannte „Vermittlungshemmnisse“ aus dem Weg zu räumen und Stellen zu akquirieren. Nach Aufnahme der Arbeit begleiten und beraten sie die Jugendlichen weiter. Die Initiative JA plus wird mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Ministerin versprach, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass Nordrhein-Westfalen weiterhin ausreichende Fördermittel für das Programm erhält. Gerade wird die nächste EU-Förderperiode in Brüssel verhandelt.

 

   
   

Neues Angebot des SkF Hörde

Ein neues Beratungs- und Informationsangebot des SkF Hörde wendet sich an alle, die Fragen rund um das Thema „Versicherungen“ haben. Die pensionierte Versicherungsfachfrau Ursula Otto ist Ansprechpartnerin, wenn es zum Beispiel darum geht, welche Versicherungen überhaupt notwendig sind oder wie Zahlungs- oder Laufzeitveränderungen vorgenommen werden können. Die Beratung beim SkF an der Niederhofener Straße 52 in Hörde ist kostenlos. Sie umfasst maximal 30 Minuten. Eine telefonische Anmeldung unter 0231 / 42579960 ist erforderlich.

   

Förderpreis gewonnen

Das neue Projekt „Wellness für Senioren“ des SkF Hörde ist von der PSD-Bank mit einem Förderpreis ausgezeichnet worden. Im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs „Ideen für unseren Stadtteil“ wird die Umsetzung des SkF-Projektes mit 5000 Euro von der Bank unterstützt.