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09.06.2016

Dortmunder Aktionstag „Schulden machen krank – Krankheit macht Schulden“

In verschiedenen Fachvorträgen informierten Experten über die engen Zusammenhänge von Schulden und Krankheit.

Zeit für Gespräche mit der Schuldnerberatung des SKM

Medizincheck und Informationen in der Innenstadt

Josef Lüttig, Diözesan-Caritasdirektor

Das Team von SKM, St. Johannes-Gesellschaft und Caritas

Mit dem Aktionstag „Schulden machen krank – Krankheit macht Schulden“ machten der SKM Dortmund e.V., die Katholische St. Johannes-Gesellschaft und der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn am gestrigen Mittwoch auf die Zusammenhänge zwischen Erkrankung und Überschuldung aufmerksam. Bis in den Nachmittag hatten Interessierte die Möglichkeit, sich am Infostand des SKM auf dem Westenhellweg über die Möglichkeiten der Schuldnerberatung zu informieren und sich gleichzeitig beim Ärzte-Team des St. Johannes-Hospitals einem persönlichen Gesundheitscheck zu unterziehen.

Wie eng die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Schulden sind, wurde auch auf der abendlichen Veranstaltung im Dortmunder Lensing-Carrée deutlich. Wer Schulden habe, sei  nicht immer ausschließlich selbst schuld, so Josef Lüttig, Diözesan-Caritasdirektor aus Paderborn. Oft sei eine Überschuldung neben individuellem Fehlverhalten auch das Resultat einer nicht beeinflussbaren Lebenssituation, wie Erkrankung oder der plötzlichen finanziellen und emotionalen Belastung durch die Pflegebedürftigkeit oder den Tod eines Angehörigen.

Dem konnte auch Prof. Dr. Eva Münster vom Universitätsklinikum Bonn zustimmen, die in ihrem Vortrag eine Studie vorstellte, welche den Zusammenhang zwischen Überschuldung und dem schlechten Gesundheitszustand der Betroffenen ebenfalls zum Ausdruck brachte. Eine schlechte soziale Lebenssituation habe erheblichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten, was wiederum dazu führe, dass die Menschen nicht mehr voll arbeitsfähig seien, weniger verdienten und sich ihre soziale Situation mitunter sogar noch verschlechtern würde.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, müsse  Verhältnisprävention, eine Prävention auf allen Ebenen der Gesellschaft, betrieben werden und gleichzeitig für die Aufklärung des Individuums, Verhaltensprävention, gesorgt werden. Die Arbeit der Schuldnerberatung trage einen ganz wichtigen Teil dazu bei, dass der Weg aus diesem Kreislauf von Krankheit und Überschuldung gelingen könne, so Münster.



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