Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Angebot an junge Menschen außerhalb von Schule und Beruf, sich für ein Jahr sozial zu engagieren.

Dabei lernen die Absolventen nicht nur viel über die Arbeit und Berufsfelder in diesem Bereich. Sie erfahren auch einiges über soziale und politische Hintergründe und gewinnen vielleicht auch ganz neue Erkenntnisse über die eigene Persönlichkeit.

Wer ein FSJ absolvieren möchte, sollte:

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben
  • noch keine 27 Jahre alt sein
  • Freude daran haben, anderen Menschen ohne Erwartung auf Gegenleistung zu helfen
  • bereit sein, an einer sozialen Aufgabe ganztägig mitzuarbeiten
  • sich an der begleitenden Seminararbeit beteiligen
  • in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen
  • bereit sein, für ein Taschengeld zu arbeiten. 

Freiwillige im FSJ übernehmen überwiegend praktische Hilfstätigkeiten in pflegerischen, pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereichen, in denen die Beziehungen zu Menschen im Vordergrund stehen. 

Bei uns sind sie z.B. tätig in: 

  • Krankenhäusern
  • Einrichtungen für alte Menschen (Alten- und Pflegeheime, Tagespflege)
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung (Kindergärten, Schulen, Wohnheime)
  • Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Kinder- und Jugendwohnheime)

Die FSJ-Freiwilligen erhalten:

  • 380,- €
  • Sozialversicherung 
  • 30 Tage Urlaub 

Für die Dauer ihres Einsatzes sind sie über uns sozial versichert.

Die FSJ-Freiwilligen werden während ihres Einsatzes pädagogisch begleitet. Dazu gehört die Anleitung durch Fachkräfte in den Einsatzstellen, die Betreuung während des Einsatzes durch Sabine Omlin, Dipl.-Päd., sowie die Seminararbeit. 

In mehrtägigen Seminaren besteht Gelegenheit:

  • in Kontakt zu anderen FSJ-Freiwilligen zu kommen
  • die in der Arbeit gemachten Erfahrungen auszutauschen und zu bearbeiten
  • sich mit gesellschaftspolitischen, religiösen und sozialen Themen auseinander zu setzen
  • praktisch und kreativ zu arbeiten 
  • Abstand von der Arbeit zu gewinnen. 

Das FSJ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die

  • sich für andere Menschen einsetzen wollen 
  • Zukunftsperspektiven für ihre Lebensgestaltung suchen 
  • unsicher sind in ihrem Berufswunsch oder mit ihrem bisherigen Beruf unzufrieden sind und sich umorientieren möchten 
  • etwas Praktisches leisten wollen 
  • sich in einer Gruppe regelmäßig austauschen und weiterbilden möchten.

Das FSJ fordert von den Freiwilligen eine engagierte Mitarbeit in den sozialen Einrichtungen und bietet ihnen folgende Chancen:

  • Kennenlernen von sozialen Arbeitsfeldern und Auseinandersetzen mit der Arbeitswelt 
  • mit Menschen in Not, mit ihren Problemen und ihren Lebenssituationen konfrontiert zu werden und so ein Stück soziale Realität kennen zu lernen 
  • eigene Grenzen und Möglichkeiten zu erfahren und daran zu wachsen 
  • eigene Wertvorstellungen zu überprüfen und zu verändern 
  • verantwortliches soziales Handeln einzuüben 
  • Einblick in gesellschaftliche, soziale und politische Prozesse und Zusammenhänge zu gewinnen
  • Menschen zu begegnen, die ihren Glauben leben.

Das FSJ ist weder eine Berufsausbildung noch als "Gelegenheitsjob" anzusehen, es ersetzt auch keinen fehlenden Ausbildungsplatz. Vielmehr bietet das FSJ die Möglichkeit, für ein Jahr pädagogisch begleitet in einem sozialen Bereich tätig zu werden. 

Beginn des FSJ ist frühestens der 1. August oder der 1. September. Der Einsatz umfasst zwölf zusammenhängende Monate. In begründeten Ausnahmefällen ist ein Beginn bis zum 2. Seminar möglich.

In Dortmund werden nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt, die einen Wohnsitz in Dortmund haben.

Interessierte sollten folgende Unterlagen an uns senden:

  • Anschreiben, in dem das Interesse am Freiwilligen Sozialen Jahr erläutert wird
  • tabellarischer Lebenslauf mit einem Bewerbungsfoto
  • Kopie des letzten Schulzeugnisses (bitte alle Zeugnisseiten mit schicken)

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihre Bewerbungsunterlagen nur mit einem von Ihnen frankierten Rückumschlag an Sie zurück senden können. Vielen Dank im Voraus.

Danach erfolgt eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. In dem Gespräch werden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten vorgestellt und es wird geklärt, welche für die Bewerberin/den Bewerber geeignet ist. Zum Kennenlernen wird ein zusätzlicher Termin in der Einsatzstelle vereinbart. Es besteht auch die Möglichkeit, vorher einen Tag in der Einrichtung zu verbringen.