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15.04.2019

Neue Peer-Beraterinnen und Berater ausgebildet

Das Dortmunder Projekt [U25] Online-Suizidprävention hat 13 neue Beraterinnen und Berater ausgebildet, die sich ab sofort um Jugendliche in Notlagen kümmern.

Mit der abgeschlossenen Ausbildung der fünften Peer-Gruppe wurden im Dortmunder Beratungsangebot [U25] Online-Suizidprävention nun bereits 57 Peers zu Krisenbegleiter/innen ausgebildet und damit auf die verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet, sich via Mail um hilfesuchende Jugendliche in meist suizidalen Lebenskrisen zu kümmern. Die feierliche Übergabe der Zertifikate erfolgte am 13. April 2019 in den Räumen der Erziehungsberatungsstelle des SkF e.V. Dortmund.

Mit Abschluss der Ausbildung haben die frisch gebackenen Peers ihre 4-monatige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und unterstützen ab sofort hilfesuchende Kinder und Jugendliche via Mail in ihren jeweiligen Krisen. Das Online-Beratungsangebot [U25] wendet sich konkret an junge Menschen in suizidalen Krisen und begegnet ihnen dabei wertfrei und auf Augenhöhe.


Während der viermonatigen Ausbildung wurden die jungen Peerberater/innen an mehreren ganztägigen Veranstaltungen auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Mailberatung vorbereitet. In der Ausbildung ging es nicht nur spezifisch um Suizidalität und psychische Störungen, sondern auch um Selbsterfahrungen und Ressourcenarbeit. Anhand von Fallbeispielen übten die zukünftigen Peerberater/innen auf Mails der Hilfesuchenden zu antworten. Teil der Ausbildung war es zudem die Gruppe zusammenzuführen und Vertrauen aufzubauen. „Denn das Team soll Rückhalt und ein stärkender Faktor für die Peerberater/innen sein“, so die Standortleitung Frau Christin Triebkorn. Darüber hinaus steht die Standortleitung Frau Christin Triebkorn jederzeit unterstützend und begleitend den Peerberater/innen zur Seite. Sie ist nicht nur für die Betreuung der Peerberater/innen zuständig, sondern liest auch die Mailverläufe zwischen Hilfesuchendem und Peerberater/in.

Der SkF e.V. Dortmund ist seit September 2015 Träger des Projektstandortes in Dortmund und schaut stolz auf die große Zahl so junger Ehrenamtlicher, die sich diesem so wichtigen aber teilweise auch bedrückenden Thema widmen.

Seit die ersten Peers die Mailberatung bei [U25] Dortmund übernommen haben, wurden bereits allein am Standort Dortmund über 500 Hilfesuchende betreut. [U25] gibt es deutschlandweit in mittlerweile 10 Städten. Denn Suizidalität ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen bis 25 Jahren und weiterhin ein akutes und leider tabuisiertes Thema. Jedes Jahr sterben in Deutschland 10.000 Menschen durch Suizid. Umso wichtiger ist es, dass mit [U25] ein niederschwelliges und Suizidpräventionsprogramm ins Leben gerufen wurde, was die Jugendlichen dort abholt wo sie viel Zeit verbringen: im Internet.

[U25] Dortmund finanziert sich größtenteils durch Spenden und Fördergeldern. Um das Angebot für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche aufrecht erhalten zu können, ist der Standort auf Unterstützung angewiesen. Bitte tragen Sie dazu bei, dass [U25] Dortmund auch in Zukunft ein wertvoller Ansprechpartner sein kann. Helfen Sie Leben zu retten.

Bankverbindung:

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.I
BAN: DE24 4405 0199 0131 0131 32
BIC: DORTDE33XXX
Verwendungszweck: U25



Kontakt

KSD-Dortmund
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Tel.: 02 31 / 1 84 83 51
Fax: 02 31 / 1 84 83 50
E-Mail: info(at)ksd-dortmund.de

 

 
 

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