Die Prostituiertenberatungsstelle KOBER wendet sich an Frauen, die aktuell in der Prostitution tätig sind. Ebenfalls angesprochen werden Frauen, die in der Vergangenheit als Prostituierte gearbeitet haben, sowie Frauen, die aus dem Gewerbe aussteigen wollen.

Sie alle finden bei KOBER die richtigen Ansprechpartnerinnen.

Für Frauen, die aktuell im Rotlichtmilieu arbeiten, bietet KOBER ein niederschwelliges Hilfsangebot. Unsere Mitarbeiterinnen begleiten und unterstützen die Frauen während der Zeit der Beratung und helfen ihnen, die mit der Tätigkeit als Prostituierte verbundenen Risiken und Gefährdungen zu verringern. Darüber hinaus bietet KOBER zuverlässige Unterstützung für Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollen und berät sie bei ihrer beruflichen Neuorientierung. Auch Frauen, die einmal in der Prostitution tätig waren, finden bei KOBER die richtigen Ansprechpartnerinnen, solange Hilfe erforderlich und gewünscht ist. 

Lesen Sie hier den Bericht zur Beobachtung über die Auswirkungen des Prostituiertenschutzgesetzes vom 14. Mai 2019.

Zu den zentralen Angeboten der Beratungsstelle KOBER zählt besonders die aufsuchende Straßensozialarbeit. Die direkten und persönlichen Gespräche mit unseren Streetworkern helfen den Frauen, eine erste Hemmschwelle zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. Darüber hinaus bietet die Beratungsstelle psycho-soziale Unterstützung für die Frauen an und begleitet sie, wenn gewünscht auch bei sozialhilferechtlichen Fragen. Zu den weiteren Angeboten zählen die gesundheitliche Prävention und die Aufarbeitung von Gewalterfahrung.

Ein erklärtes Ziel ist es, Frauen, die der Prostitution nachgehen, dabei zu helfen, ihre materielle, gesundheitliche und persönliche Situation zu verbessern. Frauen, die den Ausstieg aus der Prostitution wagen, sollen bei diesem Schritt bestmöglich unterstützt und begleitet werden.